Vintgar-Klamm
Stege durch eine smaragdgrüne Schlucht
Die Vintgar-Klamm nordwestlich von Bled führt über hölzerne Galerien und Brücken rund 1,6 km durch die enge, von der Radovna gegrabene Schlucht mit smaragdgrünem Wasser. Die Stege wurden bereits 1893 angelegt. Am Ende der Klamm stürzt der Šum-Wasserfall, der höchste Flusswasserfall Sloweniens.
Highlights
- Hölzerne Galerien über dem smaragdgrünen Fluss
- Rund 1,6 km Schluchtweg (seit 1893)
- Šum-Wasserfall am Ende
- Nähe zu Bled
Gut zu wissen
| Laenge | rund 1,6 km Stege |
| Seit | angelegt 1893 |
| Fluss | Radovna (smaragdgrün) |
| Abschluss | Šum-Wasserfall |
Praxis
Anreise: Mit dem Auto oder Saisonbus ab Bled; im Sommer Zeitfenster-Tickets.
Beste Zeit: Etwa April bis Oktober (Stand prüfen).
Kosten: Eintritt kostenpflichtig, oft mit Online-Reservierung (Stand prüfen).
Sicherheit: Stege sind nass und rutschig; festes Schuhwerk, Einbahn-Begehung.
Tipps:
- Früh oder mit Zeitfenster kommen, die Klamm ist sehr beliebt
- Gut mit einem Bled-Tag zu verbinden
Hintergrund & Geschichte
Unweit des berühmten Bleder Sees, am Nordrand des Triglav-Nationalparks, hat der Fluss Radovna die Vintgar-Klamm geschaffen, eine schmale, über anderthalb Kilometer lange Schlucht, in der das Wasser zwischen senkrechten Felswänden über Stromschnellen und kleine Wasserfälle stürzt. Wie überall in den Julischen Alpen besteht der Fels aus den emporgehobenen Ablagerungen eines urzeitlichen Meeres, in den sich das Wasser über Jahrtausende immer tiefer eingrub und dabei diese spektakuläre Klamm formte.
Erschlossen wurde die Schlucht erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts. 1893 entdeckten ein einheimischer Kartograf und ein Fotograf den verborgenen Canyon und ließen kurz darauf hölzerne Galeriestege in die Felswände bauen, die den Besucher dicht über dem tosenden Wasser durch die Klamm führen. Diese kühnen Holzkonstruktionen, immer wieder erneuert, machen die Vintgar-Klamm bis heute begehbar und gehören selbst zu ihrer Geschichte. Unterquert wird die Klamm zudem von einem kühnen steinernen Eisenbahnviadukt aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie, das die Bahnlinie von Bohinj über die Berge führte. Am Ende der Schlucht stürzt der Fluss über den Šum-Wasserfall in die Tiefe, den höchsten Flusswasserfall Sloweniens, ein fulminantes Finale dieser von Menschenhand zugänglich gemachten Naturschönheit.
Damit dein Ausflug rundläuft , unsere Ratgeber und Ausrüstungs-Tipps zu diesem Ziel:
