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Kampenwand

Aussichtsberg über dem Chiemgau, 1.669 m

Adresse

Chiemgauer Alpen, Bayern

GPS

47.75, 12.35

Adresse

Chiemgauer Alpen, Bayern

GPS

47.75, 12.35

Die Kampenwand über Aschau im Chiemgau ist mit 1.669 m ein beliebter Aussichtsberg mit weitem Blick über den Chiemsee und die Alpenkette. Eine Seilbahn erschließt den Berg, von dem aussichtsreiche Höhenwege und Klettersteige starten. Das Gebiet ist auch bei Gleitschirmfliegern beliebt.

Highlights

  • Weiter Blick über Chiemsee und Alpen
  • Kampenwand-Seilbahn ab Aschau
  • Höhenwege und Klettersteig
  • Beliebtes Gleitschirm-Gebiet

Gut zu wissen

Hoehe 1.669 m
Auffahrt Kampenwand-Seilbahn (Aschau)
Gebirge Chiemgauer Alpen
Aussicht Chiemsee, Alpenkette

Praxis

Anreise: Bahn nach Aschau im Chiemgau, dann Seilbahn; Auto über die A8.

Beste Zeit: Wandern Mai bis Oktober; Winter teils Ski/Rodeln.

Kosten: Seilbahn kostenpflichtig (Stand prüfen).

Sicherheit: Höhenwege festes Schuhwerk; Klettersteig nur mit Set.

Tipps:

  • Klaren Tag wählen für den Blick auf den Chiemsee

Hintergrund & Geschichte

Die Kampenwand erhebt sich über dem Ort Aschau im Chiemgau und gilt mit ihrem gezackten Kamm als eines der markantesten Wahrzeichen dieser Voralpenregion. Ihr aus Kalkgestein aufgebauter Felsgrat fällt nach Norden steil zum Alpenvorland ab und gibt von der Höhe den Blick frei über den weiten Chiemsee, den man wegen seiner Größe das Bayerische Meer nennt, bis hinaus in das hügelige Land der Seen und Moore. Diese vorgeschobene Lage am Alpenrand macht die Kampenwand zu einem beliebten Aussichtsberg, von dem aus sich Flachland und Hochgebirge zugleich überblicken lassen.

Zu Füßen des Berges liegt Aschau mit seiner barocken Pfarrkirche und dem hoch über dem Ort thronenden Schloss Hohenaschau, einer Burganlage aus dem 12. Jahrhundert, deren mittelalterliche Mauern im Barock prachtvoll ausgestaltet wurden und in der heute Greifvögel an die alte Kunst der Falknerei erinnern. Über Jahrhunderte lebten die Menschen hier von Landwirtschaft und Almwirtschaft, ehe der Tourismus die Hänge erschloss. Eine Seilbahn führt heute in die Höhe der Kampenwand und verbindet das beschauliche Tal mit der felsigen, von Wind umwehten Welt des Gipfelkamms, der bei Wanderern und Kletterern gleichermaßen beliebt ist. Auf den Almen unterhalb der Felsen wird bis heute Vieh gesömmert, und die zünftigen Berghütten gehören zum festen Bild dieser von bayerischer Lebensart geprägten Landschaft.

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