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Cogne & Lillaz

Tor zum Gran Paradiso

Adresse

Valnontey, Nationalpark Gran Paradiso, Aostatal

GPS

45.608, 7.356

Adresse

Valnontey, Nationalpark Gran Paradiso, Aostatal

GPS

45.608, 7.356

Cogne ist einer der schönsten Ausgangsorte in den Nationalpark Gran Paradiso. Durch das Seitental Valnontey führen Wege ins Reich von Steinböcken und Gämsen, und beim Weiler Lillaz stürzen die Wasserfälle Cascate di Lillaz über mehrere Stufen. Im Winter ist Cogne ein bekanntes Langlaufzentrum.

Highlights

  • Ausgangspunkt in den Gran Paradiso
  • Wasserfälle Cascate di Lillaz
  • Steinbock- und Gämsenbeobachtung im Valnontey
  • Bekanntes Langlaufgebiet

Gut zu wissen

Nationalpark Gran Paradiso
Seitental Valnontey
Highlight Cascate di Lillaz
Winter Langlauf

Praxis

Anreise: Mit dem Auto ab Aosta nach Cogne; Busverbindung.

Beste Zeit: Wandern und Tierbeobachtung Juni bis September; Langlauf im Winter.

Kosten: Naturzugang frei; geführte Touren kostenpflichtig (Stand prüfen).

Sicherheit: Wege markiert; Hochgebirgswetter beachten.

Tipps:

  • Frühmorgens im Valnontey sind die Steinböcke am aktivsten, Fernglas mitnehmen

Hintergrund & Geschichte

Cogne liegt in einem weiten, sonnigen Hochtal im Aostatal, am Rand des Gran-Paradiso-Nationalparks, des ältesten Nationalparks Italiens. Dieser wurde im Jahr 1922 gegründet, ging aber auf ein königliches Jagdrevier zurück, das die Könige von Savoyen einst einrichteten, um den vom Aussterben bedrohten Alpensteinbock für ihre eigene Jagd zu bewahren. Diesem frühen Schutz ist es zu verdanken, dass der Steinbock heute wieder in weiten Teilen der Alpen heimisch ist, und Cogne gilt bis heute als ausgezeichnetes Gebiet, um Steinböcke, Gämsen, Murmeltiere und seltene Vögel in freier Wildbahn zu beobachten.

Über Jahrhunderte lebte Cogne nicht nur von der Almwirtschaft, sondern auch vom Bergbau: In den Bergen oberhalb des Ortes wurde hochwertiges Magnetit-Eisenerz abgebaut, dessen Förderung die Region tief prägte und das über eine eigene Bahn ins Tal befördert wurde, ehe der Betrieb in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts endgültig eingestellt wurde. Im nahen Weiler Lillaz stürzen die Wasserfälle des Urtier in mehreren tosenden Stufen über die Felsen, ein beliebtes und leicht erreichbares Wanderziel. So verbinden sich in Cogne und Lillaz eine reiche, geschützte Tierwelt, königliche Jagdgeschichte und die stillen Spuren des einstigen alpinen Bergbaus.

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