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Eiger & Eiger-Nordwand

Die legendäre Wand der Alpen, 3.967 m

Adresse

Grindelwald / Kleine Scheidegg, Berner Oberland

GPS

46.5775, 8.0053

Adresse

Grindelwald / Kleine Scheidegg, Berner Oberland

GPS

46.5775, 8.0053

Der Eiger (3.967 m) ist vor allem für seine rund 1.800 m hohe Nordwand berühmt, eine der größten und geschichtsträchtigsten Felswände der Alpen. Ihre Erstdurchsteigung 1938 und zahlreiche Dramen machten sie zum Inbegriff des extremen Alpinismus. Vom Tal bei Grindelwald und von der Kleinen Scheidegg lässt sich die Wand bequem und sicher bestaunen.

Highlights

  • Blick auf die berühmte Nordwand von Grindelwald und Kleine Scheidegg
  • Eiger Express Seilbahn zum Eigergletscher
  • Eiger-Trail am Wandfuß entlang
  • Geschichte der Erstdurchsteigung 1938

Gut zu wissen

Hoehe 3.967 m
Nordwand rund 1.800 m hoch
Erstdurchsteigung nordwand 1938
Aussichtspunkte Kleine Scheidegg, Grindelwald, Männlichen

Praxis

Anreise: Ab Interlaken nach Grindelwald; Seilbahnen zu Männlichen, Eigergletscher und Kleine Scheidegg.

Beste Zeit: Wandern Juni bis Oktober; die Wand ist ganzjährig sichtbar.

Kosten: Aussicht vom Tal frei; Bergbahnen kostenpflichtig (Stand prüfen).

Sicherheit: Die Nordwand ist extremes Gelände nur für Spitzenalpinisten; der Eiger-Trail am Fuß ist eine normale Bergwanderung.

Tipps:

  • Der Eiger-Trail von der Station Eigergletscher nach Alpiglen führt eindrücklich unter der Wand entlang
  • Fernglas mitnehmen, um Seilschaften und Wanddetails zu erkennen

Hintergrund & Geschichte

Der Eiger ist der östlichste jener drei Gipfel, die über dem Berner Oberland thronen, neben Mönch und Jungfrau, und sein Name gehört im Deutschen zum Klang der Furcht und der Ehrfurcht zugleich. Berühmt, ja berüchtigt, ist vor allem seine Nordwand, eine gewaltige, oft von Wolken verhangene Mauer aus Fels und Eis, die fast senkrecht über den Almböden von Alpiglen aufragt. Über lange Zeit galt sie als unbezwingbar, und ihre dunkle Geschichte aus gescheiterten Versuchen und tödlichen Stürzen verschaffte ihr einen Ruf, der weit über die Bergsteigerwelt hinausreichte.

Erst 1938 gelang die erste vollständige Durchsteigung, ein Ereignis, das damals europaweite Aufmerksamkeit erregte. Bis heute zählt die Wand zu den großen Prüfsteinen des Alpinismus, und vom Eiger-Trail aus lässt sich beobachten, wie Seilschaften winzig wie Punkte an der überhängenden Flucht arbeiten. Zu Füßen des Berges führt die Zahnradbahn durch den Fels hinauf zum Jungfraujoch, ein technisches Wunderwerk seiner Zeit. Zahlreiche Bücher und Filme haben die Dramen an der Wand erzählt und den Eiger zu einem Mythos gemacht, der weit über die Welt des Bergsports hinausreicht. Heute lässt sich von einer eigenen, in den Fels gebauten Galeriestation aus durch ein Fenster mitten in der Nordwand ins Freie blicken, ein eindrückliches Erlebnis an einem Ort, der so viele Schicksale gesehen hat. So vereint der Eiger zwei Gesichter der Alpen: die unerbittliche Wildnis der Wand und den menschlichen Ehrgeiz, selbst das Unzugängliche zu erschließen.

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