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Drei Zinnen / Tre Cime di Lavaredo

Das Wahrzeichen der Dolomiten, bis 2.999 m

Adresse

Sextner Dolomiten, Grenze Südtirol–Veneto

GPS

46.6181, 12.3055

Adresse

Sextner Dolomiten, Grenze Südtirol–Veneto

GPS

46.6181, 12.3055

Die Drei Zinnen sind die berühmteste Felsformation der Dolomiten und eines der bekanntesten Bergmotive der Alpen. Die drei markanten Türme, mit der Großen Zinne bis 2.999 m, erheben sich an der Grenze zwischen Südtirol und Venetien im UNESCO-Welterbe der Sextner Dolomiten. Die rund 10 km lange Umrundung von der Auronzohütte gehört zu den beliebtesten Wanderungen der Alpen.

Highlights

  • Die drei markanten Felstürme über dem Hochpustertal
  • Klassische Umrundung über die Drei-Zinnen-Hütte (Rifugio Locatelli)
  • Glühende Wände bei Sonnenuntergang
  • Anspruchsvolle Kletterrouten an den Nordwänden

Gut zu wissen

Hoehe Große Zinne 2.999 m
Gebirge Sextner Dolomiten
Welterbe UNESCO Dolomiten (seit 2009)
Ausgangspunkt Auronzohütte (Mautstraße)

Praxis

Anreise: Mit dem Auto über die Mautstraße zur Auronzohütte (2.320 m); ÖPNV per Bus aus dem Pustertal in der Saison.

Beste Zeit: Juni bis Oktober; im Hochsommer früh anreisen wegen Andrang.

Kosten: Mautstraße und Parkplatz kostenpflichtig (Stand prüfen); Wanderung selbst frei.

Sicherheit: Die Umrundung ist eine konditionsfordernde, aber technisch einfache Bergwanderung; Hochgebirgswetter beachten.

Tipps:

  • Sehr früh starten, die Mautstraße und Parkplätze sind im Sommer rasch voll
  • Festes Schuhwerk und Wetterschutz, oben weht oft kalter Wind

Hintergrund & Geschichte

Die Drei Zinnen, italienisch Tre Cime di Lavaredo, sind das wohl bekannteste Wahrzeichen der Sextner Dolomiten und gelten vielen als Inbegriff der gesamten Berggruppe. Drei mächtige Felstürme aus hellem Dolomitgestein erheben sich beinahe senkrecht aus den Geröllhalden, geformt aus den versteinerten Riffen eines urzeitlichen Meeres und von Verwitterung über Jahrmillionen freigelegt. Ihre Nordwände, schattig und glatt, zählen zu den klassischen Prüfsteinen des Alpinismus und zogen seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert die kühnsten Kletterer an, die hier Routenlinien suchten, die als Maßstab des Schwierigen galten.

Rund um die Zinnen verlief im Ersten Weltkrieg die Front zwischen Österreich-Ungarn und Italien, und noch heute durchziehen Stollen, Steige und Reste von Stellungen die Felsen, etwa am benachbarten Paternkofel mit seinem Tunnelweg. Vom Rifugio Locatelli aus, einer der großen Schutzhütten der Region, erlebt man die Türme im Abendlicht von ihrer eindrucksvollsten Seite, wenn die Wände in warmem Rot zu glühen beginnen. Der Name Lavaredo verweist auf die umliegenden Almböden, eine Erinnerung daran, dass diese heute so wilde Landschaft über Generationen auch von Hirten und ihren Herden genutzt wurde. Die einzelnen Türme tragen eigene Namen, Cima Grande, Cima Ovest und Cima Piccola, und ihre Erstbesteigung im späten 19. Jahrhundert gehört zu den großen Kapiteln der Alpingeschichte. Heute zählen die Drei Zinnen zum Weltnaturerbe und sind zu einem Sinnbild der Dolomiten geworden, das auf unzähligen Bildern um die Welt gegangen ist.

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