🇩🇪 DE🇬🇧 EN

Pale di San Martino

Größtes Dolomiten-Hochplateau

Adresse

San Martino di Castrozza, Trentino

GPS

46.262, 11.799

Adresse

San Martino di Castrozza, Trentino

GPS

46.262, 11.799

Die Pala-Gruppe ist das größte Massiv der Dolomiten und beeindruckt durch ein weites, mondartiges Hochplateau auf rund 2.600 m, das von schroffen Gipfeln umringt ist. Die Seilbahn von San Martino di Castrozza zur Rosetta erschließt diese Hochfläche bequem. Das Gebiet gehört zum UNESCO-Welterbe und zum Naturpark Paneveggio.

Highlights

  • Weites, fast mondartiges Hochplateau auf rund 2.600 m
  • Rosetta-Seilbahn ab San Martino di Castrozza
  • Naturpark Paneveggio mit den Geigenwäldern
  • UNESCO-Welterbe Dolomiten

Gut zu wissen

Hoehe Cima Vezzana 3.192 m
Besonderheit größtes Dolomiten-Plateau
Auffahrt Seilbahn zur Rosetta (2.609 m)
Schutzgebiet Naturpark Paneveggio-Pale di San Martino

Praxis

Anreise: Mit dem Auto oder Bus nach San Martino di Castrozza; Seilbahn zur Rosetta.

Beste Zeit: Juni bis Oktober.

Kosten: Seilbahn und Hütten kostenpflichtig (Stand prüfen).

Sicherheit: Auf dem Plateau ist gutes Orientierungsvermögen nötig; Wetterumschwünge beachten.

Tipps:

  • Frühe Auffahrt für klare Sicht über das Plateau
  • Im Naturpark Paneveggio lohnt der Lehrpfad durch die Klangwälder

Hintergrund & Geschichte

Die Pale di San Martino bilden die größte zusammenhängende Hochfläche der Dolomiten, ein weites Karstplateau aus hellem Kalkstein, das wie eine versteinerte Mondlandschaft über den grünen Wäldern des Trentino schwebt. Eingerahmt wird diese Felswüste von kühn aufragenden Gipfeln wie dem Cimon della Pala, der wegen seiner spitzen Eleganz gern als Matterhorn der Dolomiten bezeichnet wird. Wie alle Dolomiten bestehen die Pale aus den Resten urzeitlicher Korallenriffe und Lagunen, die vor rund 250 Millionen Jahren in einem tropischen Meer entstanden und später von der Alpenfaltung zu schroffen Türmen emporgehoben wurden.

Am Fuße des Massivs liegt der traditionsreiche Bergort San Martino di Castrozza, der schon im 19. Jahrhundert Pioniere des Alpinismus und der frühen Bergromantik anzog. Die Dolomiten insgesamt sind seit jeher der reichste Quell an Sagen in den Alpen, durchwoben von den Erzählungen des ladinischen Volkes, das in diesen Tälern eine eigene rätoromanische Sprache bewahrt hat. Das fahle Leuchten der Felswände im Abendrot, das die Bergsteiger Enrosadira nennen, hat hier wie kaum anderswo zur Entstehung von Märchen über versteinerte Könige und verzauberte Reiche beigetragen.

Passend dazu

Damit dein Ausflug rundläuft , unsere Ratgeber und Ausrüstungs-Tipps zu diesem Ziel:

Eine Bewertung hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert