Arlberg (Lech Zürs)
Wiege des alpinen Skilaufs
Der Arlberg gilt als Wiege des alpinen Skilaufs, hier wurde 1901 einer der ersten Skiclubs gegründet. Die exklusiven Orte Lech und Zürs sind Teil von Ski Arlberg, dem größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs. Im Sommer locken hochalpine Wanderwege wie der Lechweg und der Grüne Ring.
Highlights
- Wiege des alpinen Skilaufs
- Teil des größten zusammenhängenden Skigebiets Österreichs
- Mondäne Orte Lech und Zürs
- Sommer: Lechweg und hochalpine Wanderungen
Gut zu wissen
| Geschichte | Wiege des alpinen Skilaufs (Skiclub 1901) |
| Skigebiet | Ski Arlberg (größtes zusammenhängend in Österreich) |
| Orte | Lech, Zürs |
| Sommer | Wandern, Lechweg |
Praxis
Anreise: Mit der Bahn nach Langen am Arlberg, weiter per Bus; Auto über die Arlbergstraße.
Beste Zeit: Ski Dezember bis April; Wandern Juni bis Oktober.
Kosten: Skipässe und Unterkünfte gehobenes Niveau (Stand prüfen).
Sicherheit: Im Winter Lawinenlage beachten; abseits der Pisten nur mit Ausrüstung.
Tipps:
- Der Weiße Ring ist eine klassische Skirunde
- Im Sommer ist die Region ruhig und günstiger
Hintergrund & Geschichte
Der Arlberg gilt als Wiege des alpinen Skilaufs, und die Orte Lech und Zürs am Fuß des Passes stehen sinnbildlich für diese Geschichte. Schon im Jahr 1901 wurde hier ein Skiclub gegründet, und in den folgenden Jahrzehnten entwickelte der aus dem nahen Stuben stammende Hannes Schneider eine systematische Skitechnik, die als „Arlberg-Technik“ den Skiunterricht weltweit prägen sollte. Aus den verschneiten Hochtälern, die im Winter über Generationen hinweg von der Außenwelt fast völlig abgeschnitten waren, wurde so eine der bekanntesten und schneesichersten Wintersportregionen der gesamten Alpen.
Der Name Arlberg leitet sich vermutlich von der Zwergmispel ab, dem „Arlen“-Strauch, der an den Hängen des Passes wächst. Über den Übergang führte schon im Mittelalter ein wichtiger Saumweg zwischen Tirol und Vorarlberg, und eine im 14. Jahrhundert gegründete Bruderschaft kümmerte sich um Reisende, die in den heftigen Schneestürmen ums Leben zu kommen drohten. Lech selbst war lange ein bäuerliches Dorf, dessen Bewohner der Überlieferung nach aus dem Wallis eingewandert sein sollen und eine eigene Mundart bewahrten. Aus dieser harten, von Lawinen und Abgeschiedenheit geprägten Vergangenheit erwuchs ein Ort, der heute weltläufige Eleganz mit tief verwurzelter Bergtradition verbindet.
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