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Bad Gastein

Belle-Époque-Kurort mit Wasserfall

Adresse

Gasteinertal, Salzburger Land

GPS

47.1136, 13.1361

Adresse

Gasteinertal, Salzburger Land

GPS

47.1136, 13.1361

Bad Gastein ist ein Kurort der Belle Époque, dessen prächtige Hotels terrassenförmig am Hang kleben, während mittendurch der Gasteiner Wasserfall tost. Berühmt sind die radonhaltigen Thermalquellen und der Gasteiner Heilstollen. Rundherum erstreckt sich das Ski- und Wandergebiet der Hohen Tauern.

Highlights

  • Belle-Époque-Architektur am Hang
  • Gasteiner Wasserfall mitten im Ort
  • Radon-Thermalquellen und Heilstollen
  • Ski- und Wandergebiet Hohe Tauern

Gut zu wissen

Lage Gasteinertal, Salzburger Land
Highlight Gasteiner Wasserfall
Thermen radonhaltig
Region Hohe Tauern

Praxis

Anreise: Bahn direkt nach Bad Gastein (Tauernbahn).

Beste Zeit: Ganzjährig; Thermen und Ski im Winter.

Kosten: Thermen und Bergbahnen kostenpflichtig (Stand prüfen).

Sicherheit: Unkompliziert.

Tipps:

  • Der Wasserfallweg führt durch das historische Ortszentrum

Hintergrund & Geschichte

Bad Gastein klammert sich in spektakulärer Lage an die steilen Hänge des Gasteiner Tals, durchschnitten von einem tosenden Wasserfall, der in mehreren Stufen mitten durch den Ort stürzt. Berühmt wurde der Kurort durch seine heißen, leicht radonhaltigen Thermalquellen, die schon im Mittelalter geschätzt wurden und die im 19. Jahrhundert die prächtigen Belle-Époque-Hotels mit ihren reich verzierten Fassaden entstehen ließen. Gekrönte Häupter, Staatsmänner und Künstler reisten an, um in den warmen Quellen zu kuren, darunter Kaiser, Kanzler und Komponisten, was Gastein den Ruf eines der mondänsten Alpenbäder Europas einbrachte.

Die imposanten Hotelpaläste, die sich an die Felsen schmiegen, zeugen bis heute von dieser glanzvollen Epoche, auch wenn manche von ihnen im 20. Jahrhundert verfielen und erst in jüngerer Zeit aufwendig wiederbelebt wurden. Eine Besonderheit ist der Gasteiner Heilstollen im benachbarten Böckstein, ein ehemaliger Goldbergbaustollen tief im Berg, dessen warme, radonhaltige Luft seit Mitte des 20. Jahrhunderts zu Heilzwecken genutzt wird. An den einstigen Reichtum erinnert auch die lange Tradition des Tauern-Goldbergbaus, der die Region prägte. So verbindet Bad Gastein die raue Geschichte des Bergbaus mit der eleganten Tradition eines internationalen Heilbads, das seinen morbiden Charme bis heute bewahrt hat und Architekturliebhaber wie Erholungssuchende gleichermaßen in seinen Bann zieht.

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