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Silvretta-Hochalpenstraße

Panoramamautstraße über die Bielerhöhe

Adresse

Bielerhöhe, Montafon / Paznaun, Vorarlberg–Tirol

GPS

46.918, 10.09

Adresse

Bielerhöhe, Montafon / Paznaun, Vorarlberg–Tirol

GPS

46.918, 10.09

Die Silvretta-Hochalpenstraße verbindet das Montafon mit dem Tiroler Paznaun und überquert auf der Bielerhöhe rund 2.032 m. Auf der Passhöhe spiegelt der Silvretta-Stausee die vergletscherten Gipfel der Silvretta, darunter den Piz Buin. Zahlreiche Kehren und Aussichtspunkte machen die Mautstraße zu einer der schönsten Alpenpassstraßen.

Highlights

  • Passhöhe Bielerhöhe (rund 2.032 m)
  • Silvretta-Stausee mit Gletscherspiegelung
  • Blick auf den Piz Buin
  • Ausgangspunkt für Hochgebirgswanderungen

Gut zu wissen

Scheitel Bielerhöhe, rund 2.032 m
Stausee Silvretta-Stausee
Verbindung Montafon – Paznaun
Gebirge Silvretta (Piz Buin 3.312 m)

Praxis

Anreise: Mit dem Auto oder Motorrad über die Mautstraße; saisonal geöffnet.

Beste Zeit: Etwa Juni bis Oktober (winterliche Sperre, Stand prüfen).

Kosten: Mautstraße kostenpflichtig (Stand prüfen).

Sicherheit: Kurvenreiche Bergstraße; bei Schnee gesperrt, Öffnungszeiten prüfen.

Tipps:

  • Am Stausee lohnt die Umrundung zu Fuß
  • Früh fahren, mittags ist die Passhöhe am vollsten

Hintergrund & Geschichte

Die Silvretta-Hochalpenstraße schwingt sich in zahllosen Kehren von Partenen in Vorarlberg über die Bielerhöhe nach Tirol und überwindet dabei den Übergang auf rund 2000 Metern Höhe. Sie entstand in den 1950er Jahren nicht allein für Reisende, sondern im Zuge des Baus der großen Silvretta-Stauseen, mit denen die Wasserkraft der vergletscherten Berge für die Stromerzeugung nutzbar gemacht wurde. So verbindet die Straße bis heute Ingenieurskunst und Hochgebirgsromantik: Der türkis schimmernde Silvretta-Stausee auf der Passhöhe spiegelt die umliegenden Dreitausender wie in einem Gemälde.

Über allem thront der Piz Buin, mit 3312 Metern der bekannteste Gipfel der Silvretta. Sein erster Aufstieg 1865 gehört zu den klassischen Kapiteln der alpinen Erschließung, und sein Name fand später als Sonnenschutzmarke sogar Eingang in den Alltag. Die Silvretta selbst gilt als „blaue Silvretta”, ein Gebirge aus kristallinem Urgestein, das sich farblich deutlich von den hellen Kalkalpen abhebt. Wer die Straße befährt, durchquert eine Landschaft, die einst nur Hirten, Schmugglern und Bergsteigern vorbehalten war und erst durch Stausee und Serpentinen für viele erreichbar wurde. Im Sommer wird die Passhöhe zum Ausgangspunkt für Wanderungen zu hochgelegenen Hütten, im Winter ruht sie unter einer dicken Schneedecke und ist für den Verkehr gesperrt.

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