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Liechtensteinklamm

Eine der tiefsten Schluchten der Alpen

Adresse

St. Johann im Pongau, Salzburger Land

GPS

47.35, 13.1833

Adresse

St. Johann im Pongau, Salzburger Land

GPS

47.35, 13.1833

Die Liechtensteinklamm bei St. Johann im Pongau zählt zu den längsten und tiefsten zugänglichen Schluchten der Alpen. Über Stege führt der Weg an bis zu 300 m hohen, teils nur wenige Meter auseinanderliegenden Felswänden entlang bis zu einem Wasserfall. Eine moderne Wendeltreppe erschließt den hinteren Teil.

Highlights

  • Bis zu 300 m hohe, enge Felswände
  • Stege entlang des tosenden Wassers
  • Moderne Wendeltreppe im hinteren Teil
  • Wasserfall am Ende

Gut zu wissen

Tiefe bis zu 300 m hohe Wände
Lage St. Johann im Pongau
Extra Wendeltreppe
Fluss Großarler Ache

Praxis

Anreise: Mit dem Auto oder Bahn nach St. Johann im Pongau, dann Zuweg.

Beste Zeit: Etwa Mai bis Oktober (Stand prüfen).

Kosten: Eintritt kostenpflichtig (Stand prüfen).

Sicherheit: Stege nass und rutschig; festes Schuhwerk.

Tipps:

  • An heißen Tagen ist es in der Klamm angenehm kühl

Hintergrund & Geschichte

Die Liechtensteinklamm im Salzburger Land zählt zu den tiefsten und längsten Felsschluchten der Alpen, eine schmale, schwindelerregende Klamm, in der sich ein Wildbach über Jahrtausende durch das harte Gestein gesägt hat. An manchen Stellen rücken die Felswände so eng zusammen, dass von oben nur ein schmaler Streifen Himmel zu sehen ist und das Tageslicht in der feuchten Tiefe zu grünlichem Dämmer wird, während das Wasser tosend über glatt polierte Felsstufen schießt.

Ihren Namen verdankt die Schlucht dem Fürsten von Liechtenstein, der im späten 19. Jahrhundert die Erschließung mit Stegen und Brücken finanzierte und so die wilde Klamm überhaupt erst für Besucher zugänglich machte, ein frühes Zeugnis des aufkommenden Naturtourismus in den Ostalpen. Geologisch erzählt die Klamm von der unermüdlichen Kraft des Wassers, das in der Nacheiszeit das vom Gletscher hinterlassene Gestein Stück für Stück ausräumte und glatt polierte, ein bis heute andauernder Prozess. Am Ende des begehbaren Teils stürzt der Bach in einem hohen Wasserfall in die Schlucht. Wer auf den schmalen Stegen über dem tosenden Wasser entlanggeht, erlebt die Naturgewalt unmittelbar und versteht, warum solche Schluchten in der Volksüberlieferung oft als Wohnstätten geheimnisvoller Geister galten.

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