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Bleder See (Bled)

Inselkirche und Burg über dem See

Adresse

Bled, Julische Alpen, Slowenien

GPS

46.3625, 14.0936

Adresse

Bled, Julische Alpen, Slowenien

GPS

46.3625, 14.0936

Der Bleder See zählt zu den meistfotografierten Orten der Alpen: In seiner Mitte liegt die einzige natürliche Insel Sloweniens mit der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, hoch über dem Ufer thront die Burg von Bled. Traditionelle Pletna-Ruderboote bringen Besucher zur Insel, wo 99 Stufen zur Kirche hinaufführen. Berühmt ist auch die Bleder Cremeschnitte.

Highlights

  • Insel mit Wallfahrtskirche (99 Stufen)
  • Burg von Bled auf dem Felsen über dem See
  • Traditionelle Pletna-Ruderboote
  • Bleder Cremeschnitte (Kremšnita)

Gut zu wissen

Insel einzige natürliche Insel Sloweniens
Kirche Mariä Himmelfahrt (99 Stufen)
Burg Burg Bled über dem Ufer
Spezialitaet Bleder Cremeschnitte

Praxis

Anreise: Mit der Bahn nach Lesce-Bled oder Bled Jezero; Auto über die A2.

Beste Zeit: Mai bis Oktober; früher Morgen für Ruhe und Spiegelung.

Kosten: Ufer frei; Pletna-Boot, Burg, Baden kostenpflichtig (Stand prüfen).

Sicherheit: Unkompliziert; beliebter Ort, im Sommer voll.

Tipps:

  • Mit dem Pletna-Boot zur Insel und die Glocke läuten
  • Aussicht von der Burg oder vom Aussichtspunkt Ojstrica

Hintergrund & Geschichte

Der Bleder See gilt als einer der schönsten Seen der Julischen Alpen und ist berühmt für seine kleine Insel, die als einzige natürliche Insel Sloweniens gilt. Auf ihr steht eine Wallfahrtskirche, deren Wurzeln weit zurückreichen und an deren Stelle einst ein vorchristliches Heiligtum vermutet wird. Pilger und Brautpaare lassen sich bis heute in den traditionellen, flachen Pletna-Booten zur Insel rudern, wo der Klang der „Wunschglocke“ alte Bräuche lebendig hält. Der Legende nach soll dem, der die Glocke läutet und dabei ein aufrichtiges Gebet spricht, ein Wunsch erfüllt werden, ein Brauch, der seit Generationen weitergegeben wird.

Über dem See thront auf einem steilen Felsen die Burg von Bled, die als eine der ältesten Burgen Sloweniens gilt und erstmals im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde. Von ihren Mauern reicht der Blick über das smaragdgrüne Wasser bis zu den Gipfeln des Triglav-Massivs. Im 19. Jahrhundert machte der Schweizer Naturheilkundige Arnold Rikli den Ort als Kurbad weithin bekannt und legte mit seinen Licht- und Luftkuren den Grundstein für den Tourismus. Später wählte auch der jugoslawische Staatschef Tito Bled zu einer seiner Sommerresidenzen, was dem See zusätzlich politischen Glanz und internationale Aufmerksamkeit verlieh.

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