🇩🇪 DE🇬🇧 EN

Aletschgletscher

Der größte Gletscher der Alpen, UNESCO-Welterbe

Adresse

Aletsch-Arena (Riederalp/Bettmeralp/Fiescheralp), Wallis

GPS

46.45, 8.07

Adresse

Aletsch-Arena (Riederalp/Bettmeralp/Fiescheralp), Wallis

GPS

46.45, 8.07

Der Große Aletschgletscher ist mit rund 20 km Länge der längste und größte Gletscher der Alpen und das Herz des UNESCO-Welterbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch. Vom Aletschwald und den Aussichtsbergen Eggishorn, Bettmerhorn und Moosfluh blickt man auf den gewaltigen Eisstrom, der sich aus den Firnfeldern der Jungfrau-Region speist. Wie alle Alpengletscher zieht er sich infolge der Erwärmung deutlich zurück.

Highlights

  • Panoramablick vom Eggishorn (2.869 m) auf den gesamten Eisstrom
  • Aletschwald mit jahrhundertealten Arven
  • Aussichtspunkt Moosfluh und die autofreien Dörfer der Aletsch-Arena
  • Geführte Gletscherwanderungen mit Bergführer

Gut zu wissen

Laenge rund 20 km (längster Gletscher der Alpen)
Welterbe UNESCO Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch (seit 2001)
Aussichtsberge Eggishorn, Bettmerhorn, Moosfluh
Ausgangsorte Riederalp, Bettmeralp, Fiescheralp (autofrei)

Praxis

Anreise: Bahn ins Rhonetal (Mörel/Betten/Fiesch), dann Seilbahnen auf die autofreien Höhenterrassen.

Beste Zeit: Wandern und Aussicht Juni bis Oktober; Wintersport Dezember bis April.

Kosten: Seilbahnen kostenpflichtig (Stand prüfen); Wanderwege frei.

Sicherheit: Das Betreten des Gletschers ist nur mit Ausrüstung und Führung sicher (Spaltensturzgefahr). Aussicht und Höhenwege sind unproblematisch.

Tipps:

  • Der Höhenweg von der Riederalp zur Bettmeralp bietet stundenlange Gletscherblicke
  • Sonnenklare Tage wählen, der Eisstrom wirkt dann am eindrucksvollsten

Hintergrund & Geschichte

Der Große Aletschgletscher ist der mächtigste Eisstrom der Alpen, ein gut zwanzig Kilometer langes Band aus Firn und Eis, das von der hochalpinen Region um Jungfrau, Mönch und Eiger herabfließt. An der berühmten Konkordiaplatz vereinigen sich mehrere Firnfelder zu einem gewaltigen Strom, dessen Eis an dieser Stelle mehrere hundert Meter dick ist und dessen langsame Bewegung über die Jahrtausende die Täler ausgehobelt hat. Seit dem Jahr 2001 gehört die Region als Teil des Welterbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch zum Naturerbe der UNESCO, ausgezeichnet als herausragendes Beispiel alpiner Vergletscherung und der Kräfte, die das Hochgebirge formen.

Am Rand des Eises wächst der Aletschwald, ein uralter Bestand aus Arven und Lärchen, dessen knorrige Bäume zu den ältesten der Schweiz zählen und der heute als Naturschutzgebiet bewahrt wird. Von den umliegenden Aussichtsbergen wie dem Eggishorn oder dem Bettmerhorn überblickt man den gesamten Lauf des Gletschers, und mit etwas Glück kreist hoch oben der wieder angesiedelte Bartgeier. Zugleich ist der Aletschgletscher ein eindringliches Zeugnis des Wandels: Alte Marken, Karten und Fotografien zeigen, wie weit sich die Eiszunge in den vergangenen Jahrzehnten zurückgezogen hat. So ist dieser Ort heute Naturwunder und Mahnmal des Klimawandels in einem.

Passend dazu

Damit dein Ausflug rundläuft , unsere Ratgeber und Ausrüstungs-Tipps zu diesem Ziel:

Eine Bewertung hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert