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Steirischer Erzberg

Größter Tagebau Mitteleuropas

Adresse

Eisenerz, Steiermark

GPS

47.5333, 14.8833

Adresse

Eisenerz, Steiermark

GPS

47.5333, 14.8833

Der Steirische Erzberg bei Eisenerz ist der größte Eisenerz-Tagebau Mitteleuropas; seine markanten Abbauterrassen formen einen riesigen Stufenkegel. Im Schaubergwerk und mit dem Hauly-Großtruck lässt sich der aktive Bergbau erleben. Bekannt ist der Berg auch für das Hard-Enduro-Rennen Erzbergrodeo.

Highlights

  • Größter Eisenerz-Tagebau Mitteleuropas
  • Markante Abbauterrassen (Stufenkegel)
  • Schaubergwerk und Hauly-Truckfahrt
  • Hard-Enduro-Rennen Erzbergrodeo

Gut zu wissen

Besonderheit größter Tagebau Mitteleuropas
Abbau Eisenerz
Erlebnis Schaubergwerk, Hauly
Event Erzbergrodeo

Praxis

Anreise: Mit dem Auto nach Eisenerz; Bahn bis Eisenerz.

Beste Zeit: Etwa Mai bis Oktober (Stand prüfen).

Kosten: Touren kostenpflichtig (Stand prüfen).

Sicherheit: Geführte Touren, Helmpflicht; warme Kleidung im Stollen.

Tipps:

  • Die Fahrt im riesigen Hauly-Truck ist das Highlight

Hintergrund & Geschichte

Über dem steirischen Eisenerz erhebt sich der Erzberg, ein ganzer Berg aus Eisenstein, dessen Flanken zu einer riesigen, terrassenförmigen Stufenpyramide abgetragen wurden. Seit über tausend Jahren wird hier Erz gewonnen, urkundlich belegt bis ins frühe Mittelalter, womit der Erzberg zu den ältesten durchgehend betriebenen Bergwerken der Welt zählt. Die reichen Vorkommen machten die Region einst zum Herzstück der steirischen Eisenindustrie und prägten Wirtschaft, Sprache und Selbstverständnis ganzer Generationen von Knappen.

Die Steiermark trägt nicht umsonst den Beinamen „grüne Mark”, doch am Erzberg dominiert das rostrote Gestein, das dem Berg ein unverwechselbares, fast mondhaftes Aussehen verleiht. Schon in keltischer und römischer Zeit war das Gebiet rund um das antike Noricum für seinen hochwertigen Stahl berühmt, der weit über die Grenzen gehandelt wurde. Über Jahrhunderte schufen die Knappen am Berg eine eigene Kultur mit Bräuchen, Liedern und der Verehrung der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, deren Spuren in der Region bis heute lebendig sind. Heute wird im Tagebau noch immer Erz gefördert, während Besucher mit gewaltigen Schaufelfahrzeugen über die Stufen rollen und in die Stollen einfahren. Der Erzberg ist damit zugleich Industriedenkmal und lebendiges Bergwerk, ein Berg, dessen Geschichte sich Stufe für Stufe in die Landschaft eingeschrieben hat.

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