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Wimbachklamm

Wildwasser-Schlucht am Eingang des Wimbachtals

Adresse

Wimbachklamm, Parkplatz Wimbachbrücke, 83486 Ramsau bei Berchtesgaden, Bayern

GPS

47.5956, 12.9203

Adresse

Wimbachklamm, Parkplatz Wimbachbrücke, 83486 Ramsau bei Berchtesgaden, Bayern

GPS

47.5956, 12.9203

Die Wimbachklamm liegt am Ausgang des Wimbachtals in Ramsau im Nationalpark Berchtesgaden. Über Stege und Brücken führt seit 1847 ein rund 200 m langer Weg durch die vom Wimbach ausgewaschene Schlucht.

Highlights

  • Tosender Wimbach mit Strudeln, Gumpen und Wasserfällen auf engem Raum
  • Historische Stege und Brücken direkt über dem Wildwasser
  • Eingang ins weite Wimbachtal Richtung Wimbachschloss
  • Mitten im Nationalpark, kurze und familienfreundliche Begehung

Gut zu wissen

Laenge ca. 200 m (Klammabschnitt)
Erschlossen seit 1847 (Brücken und Holzstege)
Lage Wimbachtal, Ramsau, Nationalpark Berchtesgaden
Gewaesser Wimbach (Wildbach) mit Gumpen und kleinen Wasserfällen
Status ausgewiesenes Geotop

Praxis

Anreise: Mit dem Auto zum Parkplatz Wimbachbrücke (Ramsau); mit ÖPNV Buslinie 846 bis Haltestelle Wimbachbrücke.

Beste Zeit: Saison etwa Ende April bis Ende Oktober; nach Regen besonders wasserreich

Dauer: Klamm selbst ein kurzer Spaziergang; Verlängerung bis Wimbachschloss ca. 2 Stunden

Kosten: Eintritt ca. 4 € ab 7 Jahren (Stand prüfen); Parkgebühr separat (Stand prüfen)

Tipps:

  • Öffnungszeiten und Tarife vorab auf der Gemeindeseite Ramsau prüfen
  • Stege sind eng und feucht, rutschfeste Schuhe sinnvoll
  • Gut mit einer Wanderung ins Wimbachtal kombinierbar

Hintergrund & Geschichte

Nahe dem beschaulichen Bergsteigerdorf Ramsau, im Herzen des Nationalparks Berchtesgaden, hat der Wimbach eine der eindrucksvollsten Klammen der Bayerischen Alpen geschaffen. Eingezwängt zwischen Watzmann und Hochkalter stürzt das Wasser durch eine enge Schlucht, in der es über Jahrtausende den Kalkfels glatt geschliffen und tiefe Strudeltöpfe ausgewaschen hat. Aus zahllosen Spalten der Felswände sprudelt und sprüht das Wasser, sodass die ganze Schlucht in feinem Nebel und ständigem Rauschen liegt.

Begehbar wurde die Wimbachklamm gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als man kühne Holzstege und Tunnel in die senkrechten Wände baute, die den Besucher dicht über dem tosenden Wasser durch die Enge führen, sie gilt als eine der ältesten erschlossenen Klammen der Region. Oberhalb der Schlucht öffnet sich das weite Wimbachgries, ein gewaltiges Schuttkar, in dem der Bach im sommerlichen Geröll versickert und unsichtbar weiterfließt, um in der Klamm wieder ans Licht zu treten. Das umliegende Ramsau gilt seit dem 19. Jahrhundert als Wiege des Bergtourismus im Berchtesgadener Land, und die malerische Pfarrkirche St. Sebastian vor der Kulisse des Watzmanns zählt zu den meistfotografierten Motiven der Bayerischen Alpen. So erzählt die Wimbachklamm von der unbändigen Kraft des Wassers, das selbst den härtesten Fels über die Zeit bezwingt.

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