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Wallfahrtskirche Maria Gern

Barocke Wallfahrtskirche und beliebtes Foto-Motiv vor dem Watzmann

Adresse

Gern 7, 83471 Berchtesgaden, Ortsteil Vordergern, Bayern

GPS

47.6532, 13.0025

Adresse

Gern 7, 83471 Berchtesgaden, Ortsteil Vordergern, Bayern

GPS

47.6532, 13.0025

Barocke Wallfahrtskirche im Ortsteil Vordergern, errichtet 1708–1724. Bekannt für ihren elliptischen Grundriss und ihre malerische Lage als Foto-Motiv vor der Bergkulisse.

Highlights

  • Malerische Lage als klassisches Foto-Motiv vor Watzmann und Untersberg
  • Ungewöhnlicher elliptischer barocker Grundriss
  • Hochaltar aus Nussbaumholz von 1715
  • Fresken von Christoph Lehrl zum Marienleben
  • Ruhiger Ausgangspunkt für Spaziergänge Richtung Kneifelspitze

Gut zu wissen

Bauzeit 1708–1724
Weihe 21. November 1724
Baustil Barock
Grundriss elliptisch (ungewöhnlich)
Gnadenbild von Wolfgang Hueber, 1666

Praxis

Anreise: Mit dem Auto über die Gerner Straße nach Vordergern (Parken begrenzt) oder zu Fuß/per Bus von Berchtesgaden.

Beste Zeit: Ganzjährig; für Fotos morgens oder am späten Nachmittag bei klarer Sicht auf den Watzmann

Dauer: ca. 30–60 Minuten für Besichtigung und Fotos

Kosten: Eintritt frei (Spenden willkommen)

Tipps:

  • Gottesdienstzeiten beachten, dann ist Besichtigung eingeschränkt
  • Für das Postkarten-Motiv die Kirche von Norden mit Bergkulisse fotografieren
  • Mit einer Wanderung zur Kneifelspitze kombinieren
  • Respektvolles Verhalten als aktiver Wallfahrtsort

Hintergrund & Geschichte

Auf einer sanften Anhöhe über Berchtesgaden, vor der gewaltigen Kulisse des Untersbergs, steht die Wallfahrtskirche Maria Gern, eine der malerischsten Barockkirchen des Berchtesgadener Landes. Ihre leuchtend weiße Fassade und der schlanke Zwiebelturm fügen sich so harmonisch in die Berglandschaft, dass das Bild der Kirche zu einem der beliebtesten Motive der Region geworden ist. Errichtet wurde sie in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts an einer Stelle, die schon zuvor als Ort der Marienverehrung galt.

Der Untersberg im Hintergrund ist selbst von Sagen umwoben. Der Legende nach schläft in seinem Inneren ein Kaiser, der dereinst wiederkehren soll, und das Volk erzählt von verborgenen Höhlen und Berggeistern. In diese mythische Landschaft fügt sich Maria Gern als Ort der Stille und des Gebets ein, der über Jahrhunderte Pilger aus dem ganzen Alpenraum anzog. Im Inneren birgt die Kirche ein verehrtes Gnadenbild der Muttergottes, das über Generationen Ziel von Gebet und Dank war, und das prächtige Deckenbild sowie der Hochaltar zeugen vom Reichtum der süddeutsch-österreichischen Barockkunst. Bis heute verbindet sich hier die tiefe Volksfrömmigkeit des katholischen Bergvolks mit der überwältigenden Schönheit der Natur, in der die kleine Kirche wie ein Bindeglied zwischen Himmel und Bergen erscheint.

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