Burg Hochosterwitz
Wahrzeichen Kärntens mit 14 Toren
Die Burg Hochosterwitz thront auf einem rund 160 m hohen Felskegel und gilt als eines der Wahrzeichen Kärntens. Der Aufgang führt durch 14 hintereinander gestaffelte Tore, eine außergewöhnliche mittelalterliche Wehranlage. Die seit dem 16. Jahrhundert im Wesentlichen erhaltene Burg ist weithin sichtbar und beherbergt heute ein Museum.
Highlights
- Markanter Felskegel mit weithin sichtbarer Burg
- Aufgang durch 14 gestaffelte Tore
- Gut erhaltene Wehranlage des 16. Jahrhunderts
- Burgmuseum und Aussicht
Gut zu wissen
| Lage | Felskegel, rund 160 m hoch |
| Besonderheit | 14 hintereinander liegende Tore |
| Epoche | im Wesentlichen 16. Jahrhundert |
| Region | Mittelkärnten |
Praxis
Anreise: Mit dem Auto nach Launsdorf/Hochosterwitz; Bahn bis St. Veit an der Glan.
Beste Zeit: Etwa Ostern bis Oktober (Stand prüfen).
Kosten: Eintritt und ggf. Aufzug kostenpflichtig (Stand prüfen).
Sicherheit: Der Aufstieg zu Fuß ist steil; festes Schuhwerk.
Tipps:
- Zu Fuß durch alle 14 Tore aufsteigen für das volle Erlebnis
- Mit einem Besuch in St. Veit verbinden
Hintergrund & Geschichte
Die Burg Hochosterwitz in Kärnten thront auf einem freistehenden Dolomitfelsen, der sich rund 160 Meter steil über die umgebende Ebene erhebt, und gilt als eine der eindrucksvollsten Wehranlagen Österreichs. Schon im Frühmittelalter wird der markante Felsen urkundlich erwähnt, doch ihre heutige Gestalt erhielt die Burg im 16. Jahrhundert, als der Kärntner Landeshauptmann Georg von Khevenhüller sie zu einer schier uneinnehmbaren Festung ausbaute, um Land und Leute gegen die drohenden Einfälle der Osmanen zu schützen. Die Anlage galt fortan als Symbol des landesherrlichen Schutzes.
Das Herzstück der Burg ist die berühmte gewundene Auffahrt: Vierzehn hintereinander gestaffelte Tore, jedes mit eigenen Verteidigungsvorkehrungen und Fallen versehen, winden sich den Felsen hinauf und machten einen Sturmangriff nahezu aussichtslos. Die Burg wurde nie erobert und befindet sich bis heute im Besitz der Familie Khevenhüller, die sie über die Jahrhunderte bewahrte. Eine bekannte Sage erzählt von einer Belagerung, bei der die fast ausgehungerten Verteidiger ihren letzten Ochsen demonstrativ über die Mauer warfen, um den Angreifern reiche Vorräte vorzutäuschen, woraufhin diese entmutigt abzogen. So verbindet Hochosterwitz wehrhafte Geschichte mit lebendiger Legende und gehört zu den am besten erhaltenen Burgen des gesamten Alpenraums.
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