Hintertuxer Gletscher (Zillertal)
Österreichs einziges Ganzjahres-Skigebiet
Am Talschluss des Tuxertals liegt der Hintertuxer Gletscher, das einzige Skigebiet Österreichs mit Betrieb an 365 Tagen im Jahr. Bis auf rund 3.250 m am Gefrorenen Wand erschließen Bahnen die Gletscherwelt. Im Sommer sind oben Skifahren und im Tal Wandern zugleich möglich; der Naturpark Zillertaler Alpen grenzt an.
Highlights
- Ganzjähriger Skibetrieb (365 Tage)
- Gletscherwelt bis rund 3.250 m
- Eispalast im Inneren des Gletschers
- Naturpark Zillertaler Alpen für Wanderungen
Gut zu wissen
| Hoehe | bis rund 3.250 m (Gefrorene Wand) |
| Besonderheit | einziges Ganzjahres-Skigebiet Österreichs |
| Tal | Tuxertal / Zillertal |
| Sommer | Gletscherski und Wandern parallel |
Praxis
Anreise: Mit der Zillertalbahn ins Tal, weiter per Bus nach Hintertux; Auto über Mayrhofen.
Beste Zeit: Ski ganzjährig; Wandern Juni bis Oktober.
Kosten: Bergbahnen/Gletscherbahnen kostenpflichtig (Stand prüfen).
Sicherheit: Auf dem Gletscher markierte Pisten nutzen; Hochtouren nur mit Ausrüstung/Führung.
Tipps:
- Früh auffahren, vormittags ist der Schnee am besten
- Höhensonne unterschätzen viele, Schutz mitnehmen
Hintergrund & Geschichte
Am hintersten Ende des Tuxertals, eines Seitentals des Zillertals, liegt der Hintertuxer Gletscher, der als einziges Skigebiet Österreichs das ganze Jahr über Betrieb ermöglicht. Diese Besonderheit verdankt er seiner Höhe und der Lage am mächtigen Olperer und den umliegenden Gipfeln der Zillertaler Alpen, deren Eismassen sich über die Sommermonate halten. Schon lange bevor der Skisport kam, war Hintertux freilich für etwas anderes bekannt: für seine warmen Heilquellen, die aus dem Berg treten und der kleinen Ortschaft den Beinamen eines Quellortes eintrugen.
Das Zillertal selbst ist eines der breitesten und bekanntesten Täler Tirols, geprägt von einer kräftigen bäuerlichen Kultur, von Volksmusik und von den hohen, vergletscherten Gipfeln am Talschluss. Aus diesem Tal stammt auch die Geschichte der Zillertaler Inklinanten, protestantischer Talbewohner, die im 19. Jahrhundert ihren Glauben nicht aufgeben wollten und schließlich auswandern mussten, ein Zeugnis der religiösen Spannungen jener Zeit. Eine Eishöhle im Inneren des Gletschers gewährt heute einen Blick in das Innere des fließenden Eises, in eine Welt aus Spalten, Gletschermühlen und blau schimmernden Wänden. So verbindet Hintertux die uralte Erfahrung der heilenden Quelle mit dem modernen Erlebnis einer Gletscherwelt, die zugleich Faszination und Mahnmal des sich wandelnden Hochgebirges ist.
Damit dein Ausflug rundläuft , unsere Ratgeber und Ausrüstungs-Tipps zu diesem Ziel:
