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Dachstein (Schladming)

Gletscher mit Skywalk und Hängebrücke

Adresse

Dachsteinmassiv, bei Schladming, Steiermark

GPS

47.475, 13.6056

Web

Adresse

Dachsteinmassiv, bei Schladming, Steiermark

GPS

47.475, 13.6056

Web

Der Dachstein ist mit 2.995 m der höchste Berg der Steiermark und trägt einen der letzten Gletscher der Nördlichen Kalkalpen. Von der Bergstation führen der Skywalk, die Hängebrücke und die Treppe ins Nichts zu schwindelerregenden Ausblicken. Im Winter ist der Dachsteingletscher ein Ski- und Langlaufgebiet, im Sommer ein Wander- und Hochtourenziel.

Highlights

  • Höchster Berg der Steiermark (2.995 m)
  • Skywalk, Hängebrücke und Treppe ins Nichts
  • Gletscher zum Ski- und Langlauf
  • Eispalast im Gletscher

Gut zu wissen

Hoehe 2.995 m (höchster der Steiermark)
Attraktionen Skywalk, Hängebrücke, Treppe ins Nichts
Gletscher Dachsteingletscher
Ausgangsort Ramsau / Schladming

Praxis

Anreise: Mit der Bahn nach Schladming, dann Bus zur Dachstein-Gletscherbahn (Ramsau).

Beste Zeit: Ski Herbst bis Frühjahr; Aussicht und Wandern ganzjährig je nach Wetter.

Kosten: Gletscherbahn und Attraktionen kostenpflichtig (Stand prüfen).

Sicherheit: Plattformen gesichert; Hochtouren am Gletscher nur mit Ausrüstung/Führung.

Tipps:

  • Klaren Tag wählen, bei Nebel lohnt die Auffahrt kaum
  • Warm anziehen, oben ist es deutlich kälter als im Tal

Hintergrund & Geschichte

Der Dachstein ist das vergletscherte Dach der Steiermark und zugleich eine Grenzgestalt zwischen den Bundesländern Steiermark, Oberösterreich und Salzburg. Schon von ferne wirkt der weiße Gipfelaufbau wie ein Landmark, das in den Reisebeschreibungen des Salzkammerguts seit jeher als Orientierungspunkt über viele Wegstunden hinweg auftaucht. Sein heller Stock besteht aus Kalkgestein, das einst als Riff in einem warmen Meer entstand und später von gewaltigen tektonischen Kräften in die Höhe gehoben wurde. Die karstige Hochfläche darüber ist von Dolinen, Schächten und Höhlen durchzogen, ein Wasserschloss, das die Quellen der Umgebung speist.

Erst um 1800 begann die wissenschaftliche und alpinistische Erschließung, in einer Zeit, als das Vermessen und Benennen der Gipfel zum Ausdruck eines neuen, forschenden Naturverständnisses wurde. Schladming selbst war lange ein Bergbauort, in dem Silber und Nickel den Wohlstand sicherten, ehe die Region zur Bühne des modernen Skisports wurde. Heute verbindet eine Seilbahn das Tal mit der Gletscherwelt, und die gläserne Aussichtsplattform am Hunerkogel lässt den Blick über ein Meer aus Gipfeln schweifen. Wer hier oben steht, ahnt, warum Maler, Dichter und Komponisten in diesem Landstrich immer wieder Inspiration fanden, der mit dem nahen Hallstatt und seinem uralten Salzbergbau zu den geschichtsträchtigsten Gegenden der Alpen zählt.

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