Breuil-Cervinia
Matterhorn-Südseite im Aostatal
Breuil-Cervinia liegt auf rund 2.000 m an der italienischen Südseite des Matterhorns, das hier Monte Cervino heißt. Der Ort ist ein bekanntes Hochgebirgs-Skigebiet mit Gletscherpisten und über den Theodulpass mit Zermatt verbunden, sodass man grenzüberschreitend zwischen Italien und der Schweiz Ski fahren kann.
Highlights
- Italienische Südseite des Matterhorns (Monte Cervino)
- Hochgelegenes Gletscherskigebiet
- Skiverbindung mit Zermatt über den Theodulpass
- Sommerski auf dem Plateau Rosa
Gut zu wissen
| Hoehe | rund 2.000 m |
| Hausberg | Matterhorn / Monte Cervino (4.478 m) |
| Ski | verbunden mit Zermatt (Theodulpass) |
| Region | Valtournenche, Aostatal |
Praxis
Anreise: Mit dem Auto über das Aostatal nach Valtournenche/Cervinia; Bus ab Châtillon.
Beste Zeit: Ski Herbst bis Frühjahr, Gletscher teils im Sommer; Wandern Juli/August.
Kosten: Skipässe und Bergbahnen kostenpflichtig (Stand prüfen).
Sicherheit: Hochalpin, Lawinenlage; Gletscher nur auf Pisten/mit Führung.
Tipps:
- Der grenzüberschreitende Skitag nach Zermatt ist ein Erlebnis
Hintergrund & Geschichte
Breuil-Cervinia liegt am Fuß der italienischen Seite des Matterhorns, das hier seinen italienischen Namen Cervino trägt und sich als gewaltige, ebenmäßige Pyramide über dem Talschluss erhebt. Während die Bergsteiger von Zermatt aus die berühmte Erstbesteigung des Gipfels im Jahr 1865 errangen, drangen italienische Bergführer um den einheimischen Jean-Antoine Carrel von Breuil aus über den schwierigen Südgrat vor und erreichten den Gipfel nur wenige Tage später. Carrel, ein Mann aus dem Valtournenche, gilt bis heute als der große Pionier der italienischen Matterhorn-Seite und als Symbol des dortigen Bergführerstolzes.
Der Ort selbst war ursprünglich nur eine Almsiedlung im hintersten Valtournenche, ehe er im 20. Jahrhundert zu einem der ersten planmäßig angelegten Wintersportorte Italiens ausgebaut wurde. In den Jahren des Faschismus erhielt er den italienisierten Namen Cervinia, der bis heute mitgeführt wird und an diese Epoche erinnert. Dank der hohen Lage auf rund 2000 Metern und der angrenzenden Gletscher ist die Region für ihren langen, schneesicheren Winter bekannt. Die Skigebiete reichen über den Grenzkamm bis nach Zermatt und verbinden so die italienische und die schweizerische Seite des berühmtesten Berges der Alpen zu einem grenzüberschreitenden Erlebnisraum.
Damit dein Ausflug rundläuft , unsere Ratgeber und Ausrüstungs-Tipps zu diesem Ziel:
