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Matterhorn

Das Wahrzeichen der Alpen, 4.478 m

Adresse

Zermatt / Breuil-Cervinia, Grenze Schweiz–Italien, Wallis

GPS

45.9763, 7.6586

Adresse

Zermatt / Breuil-Cervinia, Grenze Schweiz–Italien, Wallis

GPS

45.9763, 7.6586

Das Matterhorn ist mit 4.478 m einer der höchsten und zugleich der berühmteste Berg der Alpen. Seine fast freistehende, pyramidenförmige Gestalt an der Grenze zwischen dem schweizerischen Zermatt und dem italienischen Breuil-Cervinia gilt als eines der meistfotografierten Bergmotive der Welt. Die Erstbesteigung 1865 durch Edward Whympers Seilschaft endete im Abstieg tragisch und machte den Berg weltberühmt.

Highlights

  • Die markante Pyramidenform über dem autofreien Bergdorf Zermatt
  • Gornergrat-Bahn mit Panoramablick auf Matterhorn und Monte-Rosa-Massiv
  • Klassische Besteigung über den Hörnligrat (nur für erfahrene Alpinisten mit Bergführer)
  • Sonnenaufgang am Riffelsee mit Spiegelung des Gipfels

Gut zu wissen

Hoehe 4.478 m
Gebirge Walliser Alpen
Erstbesteigung 1865 (Edward Whymper)
Ausgangsort Zermatt (1.620 m), autofrei
Stuetzpunkt Hörnlihütte (3.260 m)

Praxis

Anreise: Mit der Bahn bis Zermatt (autofrei, Anreise per Matterhorn-Gotthard-Bahn ab Visp/Täsch); Parkhäuser in Täsch.

Beste Zeit: Aussicht und Wandern Juni bis Oktober; Skifahren ganzjährig am Gletscher; Besteigung Juli bis September.

Kosten: Dorf und Aussicht frei; Bergbahnen (Gornergrat, Klein Matterhorn) kostenpflichtig (Stand prüfen).

Sicherheit: Die Besteigung ist eine ernsthafte Hochtour mit Steinschlag- und Wettergefahr, nur mit alpiner Erfahrung oder Bergführer. Für den Genuss reichen Bahnen und Aussichtspunkte.

Tipps:

  • Früh am Morgen ist die Luft am klarsten und der Gipfel meist wolkenfrei
  • Der 5-Seen-Weg verbindet mehrere Aussichtspunkte mit Matterhorn-Spiegelung

Hintergrund & Geschichte

Das Matterhorn über Zermatt ist vielleicht der berühmteste Berg der Welt, eine fast vollkommen wirkende Felspyramide, die einsam und scharfkantig in den Himmel sticht. Seine markante Form verdankt es einem geologischen Sonderfall: Der Gipfel besteht aus Gestein der afrikanischen Erdplatte, das bei der Kollision der Kontinente über europäisches Gestein geschoben wurde, sodass die Spitze des Berges gewissermaßen ein Stück Afrika ist, das über Europa thront, ein Lehrbuchbeispiel für den Deckenbau der Alpen.

Untrennbar mit dem Matterhorn verbunden ist die dramatische Erstbesteigung: Am 14. Juli 1865 erreichte der Engländer Edward Whymper nach acht Fehlversuchen als Erster den Gipfel, doch beim Abstieg riss ein Seil, und vier seiner Gefährten stürzten in den Tod, darunter der Chamonix-Führer Michel Croz, ein Unglück, das ganz Europa erschütterte und sogar Königin Victoria zu Worten der Trauer bewog. Whymper überlebte als einziger der britischen Teilnehmer und schrieb später sein berühmtes Buch „Scrambles Among the Alps“. Aus jenem schicksalhaften Sommer ging Zermatt als Wiege des modernen Alpinismus hervor, und der Berg wurde zum unsterblichen Sinnbild menschlichen Wagemuts und alpiner Schönheit. Bis heute ziehen Bergsteiger in langer Reihe über den Hörnligrat zum Gipfel, während die unverwechselbare Pyramide weltweit als Sinnbild der Schweizer Alpen gilt.

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