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Innsbruck & Nordkette

Alpenhauptstadt mit Stadtberg über 2.000 m

Adresse

Innsbruck, Tirol

GPS

47.2683, 11.3933

Adresse

Innsbruck, Tirol

GPS

47.2683, 11.3933

Innsbruck, die Hauptstadt Tirols, liegt im Inntal direkt unter der Nordkette und verbindet Altstadt mit Hochgebirge. Vom Goldenen Dachl fährt man in nur etwa 20 Minuten mit der Hungerburgbahn und den Nordkettenbahnen bis auf rund 2.256 m zur Seegrube. Die Stadt war zweimal Austragungsort der Olympischen Winterspiele (1964 und 1976).

Highlights

  • Stadtwahrzeichen Goldenes Dachl in der Altstadt
  • Nordkettenbahnen von der Stadt bis auf rund 2.256 m
  • Architektonisch markante Hungerburgbahn-Stationen
  • Zweifacher Olympia-Ort (1964, 1976)

Gut zu wissen

Lage Inntal, 574 m
Hausberg Nordkette / Hafelekar (2.334 m)
Auffahrt Hungerburgbahn + Nordkettenbahnen
Olympia Winterspiele 1964 und 1976

Praxis

Anreise: Mit der Bahn direkt nach Innsbruck Hbf; Nordkettenbahn-Talstation Congress in der Altstadt.

Beste Zeit: Ganzjährig; klare Tage für die Aussicht, Winter für Skifahren am Stadtrand.

Kosten: Stadt frei; Nordkettenbahnen kostenpflichtig (Stand prüfen).

Sicherheit: Auffahrt unkompliziert; oben alpines Gelände, festes Schuhwerk.

Tipps:

  • Innsbruck Card bündelt Bahnen und Museen, vorab prüfen
  • Sonnenuntergang von der Seegrube über der beleuchteten Stadt

Hintergrund & Geschichte

Innsbruck ist die einzige größere Stadt mitten in den Alpen, am Inn gelegen, dessen Name sich in dem der Stadt fortsetzt, der Brücke über den Inn. Über Jahrhunderte war sie eine Residenz des Hauses Habsburg, und besonders Kaiser Maximilian I. machte sie um 1500 zu einem glanzvollen Mittelpunkt seines Reiches. An ihn erinnert das berühmte Goldene Dachl, ein mit vergoldeten Schindeln gedeckter Prunkerker, von dem aus der Kaiser einst dem Treiben auf dem Platz zusah, und das bis heute das Wahrzeichen der Altstadt bildet.

Unmittelbar über den Dächern der Stadt erhebt sich die Nordkette, ein steiler Wall des Karwendelgebirges, der binnen weniger Minuten mit der Bahn erreichbar ist und vom mondänen Stadtzentrum geradewegs in eine wilde, fast unberührte Hochgebirgswelt führt. Diese unmittelbare Nähe von urbaner Kultur und hochalpiner Natur ist es, die Innsbruck so unverwechselbar macht. In der Hofkirche der Stadt steht zudem das prächtige Grabmal Maximilians, das von überlebensgroßen Bronzefiguren bewacht wird, den sogenannten Schwarzen Mandern, einem der bedeutendsten Werke der Renaissance nördlich der Alpen. Zweimal war Innsbruck Austragungsort der Olympischen Winterspiele, was seinen Ruf als Hauptstadt des alpinen Sports begründete. Wer von der Höhe der Nordkette hinabblickt, sieht die Stadt tief im Tal liegen, eingerahmt von den Gipfeln, und versteht, warum Innsbruck als das Tor zu den Tiroler Bergen gilt.

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