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Großglockner-Hochalpenstraße

Österreichs berühmteste Panoramastraße

Adresse

Hohe Tauern, Grenze Salzburg–Kärnten

GPS

47.0744, 12.7522

Adresse

Hohe Tauern, Grenze Salzburg–Kärnten

GPS

47.0744, 12.7522

Die Großglockner-Hochalpenstraße ist die berühmteste Panoramastraße Österreichs und führt mitten durch den Nationalpark Hohe Tauern. Über 36 Kehren erreicht man Aussichtspunkte bis über 2.500 m, darunter die Franz-Josefs-Höhe mit Blick auf den Großglockner (3.798 m) und den Pasterze-Gletscher. Murmeltiere und Steinböcke lassen sich an der Straße oft beobachten.

Highlights

  • 36 Kehren bis über 2.500 m
  • Franz-Josefs-Höhe mit Blick auf Großglockner und Pasterze
  • Lage im Nationalpark Hohe Tauern
  • Wildtierbeobachtung an der Straße

Gut zu wissen

Hoehe Aussichtspunkte über 2.500 m
Aussicht Franz-Josefs-Höhe (2.369 m)
Berg Großglockner (3.798 m), Pasterze-Gletscher
Nationalpark Hohe Tauern

Praxis

Anreise: Mit dem Auto/Motorrad von Bruck (Salzburg) oder Heiligenblut (Kärnten); saisonal geöffnet.

Beste Zeit: Etwa Mai bis Oktober/Anfang November, witterungsabhängig (Stand prüfen).

Kosten: Mautstraße kostenpflichtig (Stand prüfen).

Sicherheit: Kurvenreiche Hochgebirgsstraße; Öffnungszeiten und Wetter prüfen.

Tipps:

  • Früh starten, vormittags ist die Fernsicht am besten
  • Fernglas mitnehmen, an der Straße sind oft Murmeltiere zu sehen

Hintergrund & Geschichte

Die Großglockner-Hochalpenstraße zählt zu den großen Bauwerken des frühen 20. Jahrhunderts und verbindet auf gewundenem Weg das Salzburger Land mit Kärnten, indem sie sich in zahllosen Kehren bis über 2500 Meter Höhe hinaufschraubt. Errichtet wurde sie zwischen 1930 und 1935 in einer Zeit großer wirtschaftlicher Not, auch als Arbeitsbeschaffungsprojekt, und bei ihrer Eröffnung wurde sie als Triumph des Automobils über das Hochgebirge gefeiert, dargestellt auf Plakaten, die den Wagen geradezu in den Himmel der Berge fahren ließen.

Die Straße führt durch alle Höhenstufen der Alpen, von blühenden Almwiesen über die Region der Latschen bis hinauf in die karge Welt aus Fels und Eis am Rand der Gletscher. An der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe öffnet sich der Blick auf die Pasterze und den Gipfel des Großglockners, und auf den Höhenrasten lassen sich Murmeltiere und mit etwas Glück auch Steinböcke und Bartgeier beobachten. Die kurvenreiche Strecke wurde rasch zu einem Schauplatz des Motorsports und zieht bis heute Liebhaber historischer Fahrzeuge und Radsportler an, die sich an den steilen Rampen messen. Im Winter bleibt die Straße geschlossen und verschwindet unter meterhohem Schnee, sodass sie im Frühjahr stets aufs Neue freigeräumt werden muss. Mehr als bloße Verkehrsverbindung ist die Hochalpenstraße eine Inszenierung der Bergwelt, eine Panoramaroute, die das Erlebnis der Höhe für jeden zugänglich machte, der sich auf die Fahrt durch die Hohen Tauern einlässt.

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